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Vancouver Island

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Vancouver Island
Kanadas Outdoorparadies
Pracht-Bäume, die einige Jahrtausende alt sind. Riesen-Orkas, die neben dem Boot auftauchen. Spitzen-Restaurants, wo man das Kalorienzählen vergisst. Vancouver Island ist ein Schlaraffenland für Naturliebhaber und Genießer - mit dem mildesten Klima in Kanada
 

Tourism Vancouver Island
Im Hafen Tsawwassen, an der Westküste Vancouvers und dreißig Kilometer südlich von Downtown, starten die strahlendweißen Fähren im Stundentakt durch die Strait of Georgia hinüber nach Vancouver Island, der größten Pazifikinsel Nordamerikas. Mit ihren 450 Kilometern Länge und einer Fläche von 31285 Quadratkilometern ist sie fast so groß wie die Niederlande. Die Region ist gekennzeichnet durch viele kleine Inseln, unberührte Küstenstriche, endlose Sandstrände und immergrünen Regenwald, einsame Buchten und kleine idyllische Städte mit blumengeschmückten Holzhäusern. Der warme Pazifikstrom und die Lage im Schutz der Coast Mountains bescheren Vancouver Island das mildeste Klima in Kanada.
   
Die Fähre kurvt um Felsen und um kleine bewaldete Inseln und muss sich mit der Schiffssirene immer wieder Platz schaffen zwischen den vielen Segelbooten, die die Fahrrinne kreuzen. Halten Sie die Kamera bereit - mit ein bisschen Glück können Sie Weißkopfseeadler, Robben und sogar Orkas erspähen! Nach knapp zwei Stunden Überfahrt gehen Sie in einer anderen Zeit an Land. Nach Vancouver, mit seiner avantgardistischen Architektur, erreichen Sie nun das beschauliche „Old England“ des 19. Jahrhunderts: Victoria, die Provinzhauptstadt British Columbias. Kaum haben Sie festen Boden unter den Füßen, werden Sie auch schon königlich begrüßt von Queen Victoria, der Namenspatronin der Stadt. Sie thront in Bronze vor dem Parlament, einem weißen Bau im Zuckerbäckerstil mit Türmen, Erkern und Zinnen. Auch sonst wird Ihnen einiges Englisch vorkommen. In den Parks und Gärten spiegelt sich britische Gartentradition wider, Straßenmusikanten im Schottenrock blasen den Dudelsack, Reiter in königlichen Uniformen flanieren wie vor dem Buckingham-Palast, und mitten zwischen den Giebelfassaden altenglischer Villen steht ein reetgedecktes Cottage - eine originalgetreue Nachbildung des Geburtshauses von Anne Hathaway, der Ehefrau William Shakespeares. Nachmittags lassen Sie sich im Salon des vornehmen Fairmont Empress Hotels stilvoll die englische Teatime zelebrieren. Dann, im Royal British Columbia Museum, eines der zehn besten Museen der Welt, wird Ihnen klar, dass Sie sich in einem wahren Schmuckstück des britischen Empire befinden - „wonderful!“

   
Whalewatcher starten im Inner Harbour zur Walbeobachtungs-, Segel- oder Kajaktour. Blumenliebhaber fahren auf die Saanich Peninsula in die Butchart Gardens, wandern durch die italienisch und japanisch angelegten Gärten, auch ein englischer Rosengarten darf nicht fehlen. Abends kehren Sie z.B. im Marina Seafood Restaurant ein und genießen preisgekrönte Weine sowie innovative Küche vor der Kulisse spektakulärer Sonnenuntergänge direkt am Meer - „cheers!“

An der wind- und wellenumtosten Westküste liegt der Pacific Rim N. P., bekannt für seinen Regenwald, die Sandstrände und seine Lage: auf einer Länge von 100 Kilometern erstreckt er sich entlang der Westküste. Im Fischerhafen Tofino nimmt ein Boot Sie mit zur Wal- und Bärenbeobachtung. „ Bären am Meer?“ Aber schon zeigt Ihnen der Skipper einige Exemplare am Strand, die zwischen den Felsen nach Nahrung suchen, die die Ebbe ihnen zurückgelassen hat.
Ziehen Sie die Trekkingschuhe an und starten Sie auf zahlreichen markierten Wanderwegen zum Beispiel über den populären und auch anspruchsvollen West Coast Trail, der in Bamfield beginnt. Der einst lebensrettende Pfad für Schiffbrüchige führt Sie 75 Kilometer berg auf und bergab, durch Morast, Sand, Salz- und Süßwasser, auf schwankenden Hängebrücken, steilen Treppen, mit dem Kabelzug, in sechs bis acht Tagen nach Port Renfrew. Oder umgekehrt. Auf Ihrer Fahrt weiter in den Norden der Insel führt kein Weg an Port Alberni und Campbell River vorbei. Überall duftet es nach frisch geräuchertem Lachs. Beide Städte streiten sich um den Titel „ Lachshauptstadt Kanadas“. Am besten bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil: beim Stopp zum Lachs-Lunch!
 
Auf zum Island-Hopping mit Boheme Atmosphäre! Auf den Golfinseln, zwischen dem Festland und der Ostküste Vancouver lslands gelegen, genießen Sie idyllische Ruhe zwischen Kunst und Hippiekultur: zum Beispiel auf Island. Dieses, wie auch Mayne, Galiano, Saturna, Pender und Gabriola, erreichen Sie bequem per Fähre oder Wasserflugzeug von Campbell River aus. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, alles geht ein wenig langsamer als anderswo, die Menschen sind freundlich und gelassen und haben einen engen Bezug zur Natur. Mieten Sie sich ein Fahrrad und sehen Sie selbst!

Zwischen Campbell River und Port Hardy ist es einsam. Es ist die ursprünglichste Region der Insel. Hier gibt es mehr Küste und Wasserstraßen als irgendwo auf Vancouver Island. In Port Hardy beginnt die Inside Passage, eine wilde, raue Fjordwelt. Durch die Wolkenschleier blinken die Lichter einsamer Leuchttürme. Dann tauchen sie neben der Schiffswand im dunkelblauen Wasser auf: Orkawale! Die höchste Konzentration dieser beeindruckenden Meeressäuger können Sie mit 90prozentiger Sicherheit hier in den Sommermonaten sichten.
Packen Sie also Ihren Rucksack und die Trekkingschuhe, nehmen sich 4 bis 5 Tage Zeit und kommen Sie nach Vancouver Island, ins Outdoorparadies Kanadas „Super, Natural British Columbia!“

   
Vancouver Island ist die größte nordamerikanische Insel im Pazifik, 450 km lang und etwa so groß wie Dänemark. Mit rund 500.000 Bewohnern ist die Siedlungsdichte wohltuend gering. Dafür ist ihre Schönheit umso eindringlicher. Endlose Sandstrände erstrecken sich von einem Küstenstädtchen zum andern. Die Ostküste ist ideal für einen Campingurlaub geeignet und die breiten Strände und geschützten Buchten sind im Sommer mit ihrem warmen seichten Wasser Für Groß und Klein ein Badespaß wie aus den, Bilderbuch.

Sportmöglichkeiten
Die Pazifikküste ist ein Traum für Segler und Kajakfahrer: Tausende von Inseln, tief eingeschnittene Fjorde und zerklüftete Felsküsten schaffen eine überwältigende Kulisse. Vancouver Island ist ebenso bekannt Für hervorragende Salzwasserfisch gründe. Port Alberni und Campbell River wetteifern um den Titel der „Lachshauptstadt der Welt“.
   
Eine der anspruchsvollsten Wanderpfade der Welt, der West Coast Trail, führt 77 km entlang der Westküste von Port Renfrew nach Bamfield durch eine unvergleichlich schöne und Fast unberührte Küstenlandschaft. Geöffnet ist der Trail vom 1.5. - 30.9., Reservierungen sind erforderlich.
   
In Victoria und Sidney starten Ausflüge zu den Walbeobachtungen südlich von Vancouver Island, wo sich auch Seelöwen, Adler und jede Menge Wasservögel tummeln. Die beste Walbeobachtungszeit ist von Mai bis September. Mächtige Grauwale sind vor der Westküste am besten von März bis April zu beobachten.
   
Taucher finden rund um Vancouver Island eines der schönsten Kaltwasser-Reviere der Welt. Außerdem liegen Schiffswracks und neuerdings eine Boeing 737 vor der Stadt Comox auf dem Grunde des Pazifiks, die mittlerweile zur Herberge von mehr als 100 Arten von Meeresbewohnern geworden sind.
   
48 hervorragende Golfanlagen, teilweise mit spektakulären Ausblicken sind über die Insel verteilt.
   
Victoria
Victoria, British Columbias Regierungssitz, atmet noch heute die Gediegenheit des viktorianischen Englands. Einen Nachmittagstee im Empress-Hotel aus dem Jahre 1908, rote Doppeldeckerbusse und das Parlamentsgebäude erinnern daran, dass Victoria einst letzter Außenposten des britischen Empires war.
   
Um stilgerecht beschaulich und unter sachverständiger Führung einen ersten Überblick über das Stadtzentrum zu bekommen, empfiehlt es sich, eine der bespannten Kutschen zu besteigen, die an der Ecke Belleville/Menzies Street warten.
   
Anschließend schlendern Sie durch die reizvolle Altstadt mit den vielen kleinen Geschäften in liebevoll restaurierten Gebäuden und abends genießen Sie die den Sonnenuntergang mit spektakuläen Ausblicken entlang der Pazifikküste. Vom Harbour Walkway und vom Westsongway ist das geschäftige Treiben im Hafen besonders gut zu beobachten.
   
Viele Parks und Gärten spiegeln vor allem die britische Gartentradition wider. Eine der besten Kollektionen von historischen Totem pfählen ist im Thunderbird-Park ausgestellt, wo Sie auch jungen Holzschnitzern bei ihrer
   
Arbeit über die Schulter schauen können.
Natürlich ist Victoria auch ein Eldorado für Golfer: Hervorragende Anlagen
und das mildeste Klima des Landes versprechen Spielgenuss das ganze Jahr über.
   
Kultur
Eines der weltbesten 10 Museen, das Royal British Columbia Museum, mit begehbaren Nachbildungen einer Stadt aus der Jahrhundertwende, einer Mine und einer Tiefsee-Tauchstation lassen die Vergangenheit eindrucksvoll lebendig werden.
   
Im Maritime Museum of British Columbia erzahlen über 5.000 maritime Ausstellungsstücke und Schiffsmodelle eindrucksvoll die regionale Seefahrtsgeschichte.
   
Umgebung
Eine Auswahl weiterer sehenswerter Plätze der Insel: Chemainus, Duncan und Nanaimo, Tofino, Cowichan Valley, Hot Springs Cove, sowie der Malahat Drive auf dem Highway Nr. 1 nördlich von Victoria.
   
Anreise:
Auf dem Wasserweg

Mit BC Fernes von Vancouver nach Victoria sowie nach Nanaimo und Comox. Schiffsverbindungen zu den Gulf lslands gibt es ab Vancouver Island und vom Festland aus.
Mit dem Bus
Von Downtown Vancouver fahren Busse der Linie Pacific Coach Lines via BC Fernes nach Downtown Victoria.
Mit dem Zug
Die E&N Railway (Via Rail) verbindet Victoria und Courtenay.
Mit dem Flugzeug
Von Vancouver nach Victoria, Nanaimo, Campbell River, Comox und Port Hardy.

 

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Stand: 10. Dezember 2008